BU-BU-BUDOKON

Yoga bedeutet für jeden etwas anderes. Für den einen Meditation und Ruhe sind es für den anderen vor allem die körperlichen Übungen, die Yoga zu Yoga machen.

Was nun das echte, das "richtige" ist – es ist mir völlig egal. Ich für mich ziehe aus Yoga das was ich gerade brauche. Und das macht es für mich so großartig und bereichernd.

Selbstbeherrschung, Körpergefühl, alles mal durchstrecken, Gedanken vorbeiziehen lassen, bei sich sein, weg sein, schwitzen, lachen, weinen, umfallen, auf dem Kopf stehen - in diesen 60-90 Minuten kann man all das erleben.

Bei meinem letzten Besuch bei OM & CO wurden Teile von Budokon eingebracht. Eine Mischung aus Yoga und Martial Arts. Unglaublich schön anzusehen und ja! – unglaublich anstrengend! 

Der Begriff Budokon kommt aus dem Japanischen,

Bu (bedeutet Krieger), 

Do (bezeichnet den Weg), 

Kon(bedeutet Seele)

Es geht sowohl um Schnelligkeit, Agilität, Koordination und Körperkontrolle, als auch um Kraft sowie innere und äußere Balance. Cameron Shayne ist Gründer von Budokon®Yoga und ein Meister seiner Klasse.

Budokon-Yogaeinheiten sind langsam, teilweise rotierend und fließend. Ziel ist körperliche Fitness, Fokussierung des Geistes und positive Auswirkungen auf das geistige Wohlbefinden. Budokon-Yoga bietet „Freiheit, Freiraum von bzw. für eigene Ideen, außerdem zeigt es die Kraft, seinen Körper in seiner besten Möglichkeit zu nützen“, so Cameron Shayne.

„Wir haben komplett verlernt, uns wie Tiere zu bewegen - hüpfen, springen, schleichen, das ist es was uns eigentlich stark macht. Wir sollten uns in einer integrierenden Form bewegen, denn alles im Leben bewegt sich“.

Anna Hacker