Yoga 2.0

Ich war noch nie in einer Situation in der ich dachte „JETZT wäre ein Kopfstand RICHTIG hilfreich.” Braucht kein Mensch diese komische Haltung. Aber der Weg dorthin. Das Üben, das Scheitern, das wieder aufstehen. Das macht etwas mit dir. Das ist Yoga.

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Dafür braucht es keine Räucherstäbchen und keine kackfarbenen Wallegewänder. (Auch wenn ich ein großer Räucherfan bin:-)). Der Matte ist es egal ob du am Vortag Rotwein getrunken oder ein Steak gegessen hast. Darum geht es nicht. Yoga ist keine Religion, hat keine strengen Regeln. Da gibt es kein richtig oder falsch. Du musst es nur tun. Du wirst nur eine Entwicklung feststellen wenn du es machst. So wie du eine Sprache nur dann lernen wirst wenn du sie sprichst.

Ich will niemanden bekehren, ich will keinen anderen Menschen aus dir machen und niemand soll sich in Haltungen quälen die Schmerz verursachen.

“There is NO pain in Yoga”

Es geht darum ein natürliches Körpergefühl zu erlangen. Etwas, das wir mehr und mehr verlieren im Alltagswahnsinn zwischen Crashdiäten und AfterWork Drinks. Vielen fällt es schon schwer auf einem Bein zu stehen. Verrückt, können das doch selbst kleine Kinder.

Fließende und zugleich kontrollierte Bewegungen, ein Mix aus An- und Entspannung, und besondere Atem- und Meditationstechniken helfen dir, dieses Körpergefühl zurück zu gewinnen. Ich schaffe einen Rahmen in dem du dich wohl fühlst. Eine Safety Zone. Es gibt keine Angeber und keine Loser. Keine Competition. Jeder ist für sich. Keine Abschlussprüfung.

Yoga ist eine Lebenseinstellung. Da gehts um die Art mit sich selbst und anderen umzugehen, im Hier und jetzt zu sein.  Das klingt so banal aber wir halten immer entweder an etwas fest das längst vergangen ist oder hetzen etwas hinterher. Wenn ich dies und jenes habe, dann passiert das oder das. Wenn dies und jenes passiert, dann bin ich glücklicher.  Was absurd ist, weil doch die Gegenwart das einzige ist was real ist.  Alles andere ist ja nur in unserem Kopf - eine Illusion, die wir uns selber schaffen durch unsere Erfahrungen, Erwartungen, Prägungen.

Ich weiß, das klingt einfacher als es… NEIN. Es ist tatsächlich so einfach!

 
 
 

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